Die Winterzeit stellt nicht nur an den Körper Herausforderungen, sondern auch an das Bekleidungsmaterial. In den Ausgaben des Tour-Magazins November und Dezember findet ihr Tipps für Handschuhe, Thermostrinkflaschen und Funktionsunterhemden. 

Handschuhe:

Sie müssen Wind und Nässe abhalten und dem Windchill-Effekt entgegenwirken, bei dem die gefühlte Temperatur 6 bis 7 Grad unter dem realen Wert liegt. Sie müssen eine gute Isolation aufweisen, sollten aber nicht zu schwitzigen Händen führen. Man sollte ein Smartphone damit bedienen können und sie sollten Licht reflektieren können. Und passen sollten sie natürlich auch noch. Kurzum: Die individuellen Anforderungen sind sehr unterschiedlich, weshalb die von der Tour-Redaktion getesteten Handschuhe alle im Bereich 0 bis 10  Grad liegen. Testsieger sind die Handschuhe von Endura Deluge II mit einer hohen Isolation, einer sehr guten Passform sowie einem guten Grip. Die Handschuhe sind wasserdicht, halten warm und sind Touchscreen-fähig. Preis: 59.99 € (Tour)/63 CHF (Rose). Den zweiten Platz belegte Proviz Reflect 360. Die Isolationsfähigkeit wurde als mittel eingestuft mit einer guten Passform und Reflexionsmaterial. Preis: 50 € (Tour)/69 CHF (Sport Pro). Im unteren Preissegment findet sich Gripgrap Ride Hi-Vis Winterproof, ebenfalls mit einer mittleren Isolation, einer geringeren Wasserabweisung plus Reflexionsmaterial. Preis: 39.95 € (Tour)/36 CHF (Rose).

Thermosflaschen:

Der Körper weist bekanntermassen eine konstante Temperatur auf, weshalb bei der Zuführung kalter Getränke erstmal Energie aufgewendet werden muss, um diese Temperatur wieder der Körpertemperatur anzupassen. Im Winter wirken sich vom Fahrtwind heruntergekühlte Getränke besonders negativ aus. Als angenehme Trinktemperatur werden 28 bis 32 grad angenommen, weshalb eine Thermostrinkflasche eine gute Möglichkeit ist, das Lieblingsgetränk zumindest nicht auskühlen zu lassen. Im Tour-Test konnte zwar keine der getesteten Thermosflaschen so richtig überzeugen. Empfohlen werden aber z.B. Camelbak Podium Chill oder Elite Deboyo Thermal.

Mehr dazu in der November-Ausgabe des Tour-Magazins.

 

Funktionsbekleidung

Ziel eines Unterhemdes sollte sein, dass der Schweiss möglichst nach aussen transportiert wird. Deshalb sind diese Shirts innen grobmaschiger als aussen. Das sorgt für eine Sogwirkung, die den Schweiss nach aussen zieht. Im Winter stehen eien schnelle Trocknung und eine gute Isolation im Vordergrund. Die diesbezüglich immer wieder ins Spiel gebrachte Merino-Wolle ist prinzipiell gut geeignet. Nur Starkschwitzer dürften daran keine Freude haben, bleibt das Shirt, wenn es denn mal richtig nass ist, doch recht lange klamm. Im Tour-Test schnitten folgende Unterhemden gut ab: Craft Active Intensity CNL für die Übergangszeit (bis 10 Grad) oder kurze, schnelle Touren; Gore Base Layer LS Thermo bis 5 Grad sowie Odeo Warm Top, ebenfalls bis 5 Grad.

Mehr dazu in der Dezember-Ausgabe des Tour-Magazins.

36 Prozent aller Rennradreisen gehen einer Leserumfrage der Zeitschrift TOUR zufolge nach Spanien, davon allein 74 Prozent nach Mallorca. Dabei lohnt sich ein Blick über den mediterranen Tellerrand, z.B. auf die Kanaren.

Dort hat sich in den letzten Jahren viel in Sachen Rennradreisen getan, neben kleineren Anbietern, dominiert hier vor allem FreeMotion die Szene, die auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote aktiv sind. Sie bieten verschiedenste Touren mit Rennrad, Bike aber auch E-Bike an. Eine Klassikertour führt vom Playa del Inglés in Maspalomas von 20m ü. NN direkt auf den Pico de Nieves, den Schneegipfel auf 1950m. Nur 48 Kilometer liegen zwischen Start- und Gipfel, aber die haben es in sich.

Start ist in Maspalomas, wo es rund vier Kilometer durch den dichten Verkehr aus der Stadt hinaus geht. Die Guides sorgen dafür, dass der Kreisel frei bleibt, vor allem wenn gut 30 Fahrerinnen und Fahrer in die Pedale treten.

Nach rund neun Kilometern auf der GC-60 trennt sich die Spreu vom Weizen an der Mirador Degollada de La Yegua auf rund 467m. D.h., je nach gefahrenem Tempo werden zwei bis drei Gruppen, jeweils mit einem Guide, gebildet. Danach gehts gleich mal in eine rasante Abfahrt durch ein schönes Tal und wieder hinauf nach Fataga, wo ein erster Getränke- und Fotostopp eingelegt werden kann. Nach einer kurzen Abfahrt geht es Richtung San Bartolomé und weiter bis die Strasse wie durch einen Felsen geschnitten zum Aussichtspunkt Cruz Grande auf 1247m führt.

In der Bar la Candelilla in Riscola Candelilla gibt es dann einen zweiten Stopp bei Kilometer 35, wo die Reserven aufgefüllt werden können und sich ein Schwatz mit den Radsportbegeisterten aus allen möglichen Ländern anbietet. Ein kurzes Flachstück erleichtert dann den Start nach der Pause, bevor es rechts nach Ayacata auf die GC-600 geht. Hier beginnt dann eine ernsthafte Kletterpartie, die dann bei Kilometer 40 durch einen Ausblick auf den Roque Nublo belohnt wird.

Die letzten Kilometer winden und ziehen sich noch durch die Furchen der Bergrücken bis man endlich nach über 2500 Höhenmetern am Parkplatz Mirador pico de los pozos angekommen ist. Von dort geniesst man nicht nur einen atemberaubenden Ausblick auf die schier endlosen, sich schlängelnden Strassen, die man hochgefahren ist, sondern kann bei gutem Wetter auch bis zum höchsten Berg Spaniens, den Teide auf Teneriffa sehen.

Bei schlechtem Wetter geht’s den gleichen Weg wieder zurück, bei gutem Wetter fährt man auf der anderen Seite wieder runter und kommt dann nach insgesamt 100 gefahrenen Kilometern wieder in Maspalomas an.

Neben kommunikativen und lustigen Tour-Guides ist auch das Fahrmaterial exzellent. Ich habe gleich mal das Cannondale Synapse mit Scheibenbremsen ausprobiert. Feinstes Fahrgefühl auf über 2000m Abfahrt.

Wer noch nie an einem Radmarathon teilgenommen hat, fragt sich mitunter, ob die Strecke nicht zu lang sein oder die Anforderungen an Technik und Material die bisherigen Erfahrungen übersteigen könnten. Hier gibt’s den zweiten Teil zur unserer Reihe: Vorbereitung auf einen Radmarathon.

Vor dem Start erfolgt selbstverständlich der Materialcheck. Ist die Schaltung richtig eingestellt? Erfüllen die Bremsen ihren Zweck? Ist genügend Luft im Reifen? Wer das nicht regelmässig selbst macht, gibt das Renngefährt am besten in fachliche Hände.

– Schaltung: kein Schleifen auf dem grössten bzw. kleinsten Ritzel; Umwerfer, Kette, Kettenräder und Schaltwerk alle 200 bis 400 Kilometer säubern und schmieren. Züge einmal im Jahr prüfen

– Bremsen: nach 100-300 Kilometern Schrauben an Bremsen prüfen; beim Betätigen der Bremsen sollte der Leerweg höchstens ein Drittel des Gesamtwegs ausmachen; regelmässig die Felgenwandstärke messen

– die Pedalplatten von Schmutz befreien und ggf. festziehen

– Luft: je nach Reifen und Fahrkomfort entsprechen der Angaben auf dem Reifen aufpumpen, bei Nässe ca. 0.5 bar weniger

Mehr Tipps gibt’s unter der regelmässig erscheinende Rubrik Werkstatt im Tour-Magazin.

Bevor es losgeht

Wer sich in den zwei Monaten davor mit intensiven und langen Ausfahrten auf einen Radmarathon vorbereitet hat, sollte eine Woche vorher das Training zurückfahren. Ab da hat das Training keinen zusätzlichen Effekt mehr, im Gegenteil, es kann sogar schaden.

Wer ohnehin nur kurze, dafür häufigere Ausfahrten unternommen hat, sollte ebenfalls leichtere Routen wählen.

Wichtiger sind jetzt ausreichend Schlaf und Stressvermeidung, was wiederum auf einer guten Vorbereitung aufbaut. Wer am Vorabend noch mit der Einstellung der Schaltung zu kämpfen hat, kann erst später abschalten und mutet dem Körper unnötige Stresshormone zu.

Das Studium des Wetterberichts stellt sicher, dass am nächsten Tag auch die richtige Kleidung eingepackt wird. Im Spetember kann es morgens recht kühl sein.

Ernährung: Kohlenhydrate und Fette sind wichtig

Ein grosses Augenmerk sollte auf der Ernährung liegen. Unser Körper braucht Treibstoff und zwar in Form von Kohlenhydraten, aber auch in Form von (am besten mehrfach ungesättigten) Fetten.

Untrainierte  können 300, Trainierte bis zu 600 Gramm Kohlehydrate in Form von Glycogen in den Muskeln speichern. Je nach Trainingsintensität reicht diese Menge für eine bis eineinhalb Stunden Sport aus. Um die Energie konstant bereitzustellen, empfiehlt es sich daher, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einzunehmen.

In den Tagen vor dem Radmarathon sollte kohlenhydratreich gegessen werden, z.B. Haferflocken, Kartoffeln oder Pasta. Zum Frühstück vor dem Start bietet sich Vollkorn-Müsli mit Früchten und Nüssen an. Fertige Cornflakes haben zu wenig Nährstoffe bzw. zu viel Zucker. Salziges ist generell wichtiger als Süsses. Zwei bis zweieinhalb Stunden vor dem Start sollte jedoch nichts mehr gegessen werden, da sonst Magen und Darm die Energie für die Verdauung benötigen.

Neben der Ernährung spielt das Trinken eine enorm wichtge Rolle. Pro Stunde sollte mindestens ½ Liter Flüssigkeit zu sich genommen werden, z.B. in Form eines kohlehydratreichen isotonischen Getränks.

Die ersten Kilometer

Beim Start gilt es, nicht über die eigenen Verhältnisse zu fahren. Ein lockerer Tritt mit einem guten Rhythmus gewöhnt die Muskeln langsam an die Belastung. Neulinge suchen sich am besten eine Gruppe, in deren Windschatten sie mitfahren können.

Wer in den Alpen abseits verkehrsreicher Strassen unterwegs sein möchte, für den ist die 3-Pässe-Tour unseres OK-Präsidenten Markus ein Muss. Und die Schlussabfahrt ist dank Sackgasse und einer 8-Personen-Kraftwerks-Seilbahn sicher einmalig.

Die Tour (anspruchsvolle Variante, rund 145km, 3200 Höhenmeter):
Start in Gstaad (oder Gsteig) im Berner Oberland, dann hoch zum Col du Pillon (1546 m ü.M.), runter zum schönen Ort Les Diablerets, dort scharf links direkt hinein in den wenig befahrenen Col de la Croix (1778 m ü. M.). Von hier geht’s eine lange Abfahrt hinunter ins Wallis, durch den malerischen Ort Villars-sur-Ollon, wo es links weg geht an der letzten funktionierenden Salzmine der Schweiz in Bex vorbei hinunter nach St.Maurice. Nun geht’s flach das Wallis hinauf ins Rhoneknie von Martigny und dann weiter auf der linken Talseite via Saillon bis nach Conthey bei Sion.

Ab hier folgt der harte Schlussaufstieg von 1700 Höhenmetern auf den Sanetsch-Pass, zuerst durch die schattenlosen, heissen Walliser Rebberge, dann durch angenehm schattigen Wald vorbei am Café du Plan-Cernet in den Schlusshang hinein. Hier gibt’s viel unberührte Landschaft, Gletscherpanorama, unbeleuchtete Naturtunnel, Alpenflora vom Feinsten, Bergsee in Herzform, und ganz wenige Touristen oder gar Autos (da Sackgasse).

Ab der Passhöhe (2252müM), die du nur an der Postautohaltestelletafel erkennst, erwartet dich noch eine leichte 5-km-Abfahrt zum Sanetsch-Stausee, hinter dem du dann am Ende des Kieswegs bei der Auberge du Sanetsch die Erlösung in Form der Seilbahn findest!

 

Aber aufgepasst: Die letzte Talfahrt ist um 17 Uhr! Danach hat man ein kleines Problem. Je nachdem lohnt sich ein kleiner telefonischer Avis bei der Seilbahn, dass danoch jemand komme…;-) Als leichtere Variante kann man natürlich auch die umgekehrte Variante der Tour machen.

Weitere Infos gibt’s unter:
www.seilbahnsanetsch.ch
info@seilbahnsanetsch.ch
+41 58 477 85 75

 

Direkt nach dem Bodensee-Radmarathon startet die Herbstsaison von unserem Partner und Wettbewerbssponsor Eitzinger Sports & Travel in Cambrils. Verlängern Sie Ihre Radsaison bis Ende Oktober unter der Herbstsonne Spaniens. Ortskundige Guides zeigen Ihnen während den geführten Ausfahrten die Schönheiten denr Region: die Weinberge des Priorats, verträumte kleine Dörfer im Hinterland, prächtige Kirchen und Burgen und natürlich darf auch das schmucke Strandcafé nicht fehlen.

Infos und Buchung unter www.eitzinger.ch/3.

Mit dem Bereich Energie und Ausdauer (ENERGY & ENDURANCE Linie) bietet Sponser Produkte zur Steigerung der  Performance an. Die Produkte sind funktionell und leicht verträglich, perfekt für Höchstleistungen. Neben den Klassikern wie den Sportgetränken, Gels, Energieriegeln sowie Regenerationsprodukten bietet das Sortiment noch bedeutend mehr.

Durch die erarbeitete Kompetenz als Verpfleger an Sportveranstaltungen und von Eliteathleten, sowie den Kontakten zu Opinion Leadern und Wissenschaft, ist Sponser zusätzlich in der Lage, sogenannte PERFORMANCE OPTIMIZIER anzubieten, welche sich an leistungsorientierte und ambitionierte Sportler richten, die sich den entscheidenden Vorteil sichern wollen. Als Schweizer Marktleader mit über 30 Jahren Erfahrung wissen wir, worauf es in der Praxis ankommt. Klicke auf die Tabs und erfahre mehr über die einzelnen Teilbereiche.

Sponser

Trinken ist bei sportlicher Betätigung sehr  wichtig. Zu geringe oder zu hohe Mengen, aber auch ungeeignete Getränke können die Leistungsfähigkeit mindern.

Da bei der Arbeit der Muskeln nur ein Viertel in Energie umgewandelt wird, entsteht viel Wärme. Damit unser Körper immer die gleiche Temperatur halten kann, wird Schweiss zur Kühlung abgesondert. Bei mittlerer Intensität verliert der Mensch etwa 0,5 bis 1 Liter Schweiss pro Stunde. Je nach Belastungen und klimatischen Bedingungen können es aber auch mehr als drei Liter pro Stunde sein.

Spätestens nach einer Stunde sollte mehr als nur Wasser getrunken werden, denn der Salzverlust kann dann nicht mehr ausgeglichen werden. Etwas Natrium und Zucker im Sportgetränk sorgen dafür, dass die ausgeschwitzten Mineralsalze wieder zugeführt weden. Ein klassisches Sportgetränk sorgt dafür, dass der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen wird, dass ausgeschwitzte Mineralstoffe ersetzt werden und es sollte bei längeren Belastungen auch Energie liefern.

Dabei sollten keine hypertonischen Getränke wie Cola, Limonaden, Eistee oder Energydrinks verwendet werden. Hier ist die Konzentration der gelösten Teilchen höher als im Blutplasma, was den Körper dazu zwingt, Flüssigkeit bereitzustellen, um die Konzentration zu verdünnen. Die Folge ist grösserer Durst.

Geeignet sind isotonische Getränke, denn die haben die gleiche Konzentration an gelösten Teilchen. Bei sehr langen Ausdauerleistungen sollten zusätzlich Elektrolyte (mindestens 60 bis 80 g Kohlenhydrate plus 400 bis 1000 mg Natrium pro Liter) enthalten sein.

Tipp zum Selbermachen: Apfelschorle aus 1/3 Apfelsaft plus 2/3 Mineralwasser (ohne Kohlensäure).

 

Die Enervit Gruppe ist im Markt für Sportnahrung, Nahrungsergänzung und Functional Food seit über 50 Jahren aktiv. Hierzu gehören Marken wie Enervit Sport, EnerZona, Enervit Protein and Enervit Gymline Muscle.

Enervit Sport beinhaltet eine komplette Linie an Nahrungsergänzungsmitteln für sportlich aktive Personen, deren Focus auf Muskeleffizienz und Regeneration während und nach dem Sport liegen.

Enervits 50-jährige Erfolgsgeschichte ist das Resultat eines konstanten Focusses auf die wirklichen Bedürfnisse von Athleten sowie Personen, die Sport treiben, auf Produktentwicklung und technischer Innovation.

 

In der Welt des Hobby-Radsports herrscht bisweilen Verwirrung über die Begrifflichkeiten von Radmarathon, Jedermann-Rennen oder RTF-Tour denn die sind in der Tat von Land zu Land unterschiedlich.

Unter Radmarathon wird in der Regel eine organisierte Langstreckenradfahrt verstanden, die über einen oder mehrere Tage ohne Etappen ausgetragen wird. Ein anderer Begriff hierfür ist Velothon. Meist findet der Radmarathon im öffentlichen Verkehr statt, Strassen werden selten voll, meist nur teilgesperrt. In Deutschland ist die Strecke dabei mindestens 200 Kilometer lang.

streckensicherung

Radmarathons lassen sich weiter in Jedermann-Rennen (mit Zeitnahme und Streckensperrung in Deutschland), Radrennen oder in Veranstaltungen ohne Wettbewerbscharakter unterteilen. In Österreich und in Italien bei den Granfondos sind jedoch auch Radmarathons in der Regel mit Zeitnahme.

Eine Radtourenfahrt (RTF, auch Radtouristikfahrt) für Hobbyfahrer ist eine Breitensport-Veranstaltung, bei der ausgeschilderte Strecken im öffentlichen Verkehr abgefahren werden. RTFs werden häufig von Radsportvereinen veranstaltet, so wie beim Bodensee Radmarathon, der vom RV Altenrhein organisiert wird.

Eine RTF-Tour wird in Deutschland dann als Radmarathon bezeichnet, wenn sie mindestens 200 Kilometer lang is. Eine Zeitnahme gibt es dabei nicht.

Die Strassentouren der Swiss Cycling Top Tour-Serie, zu der auch der Bodensee Radmarathon gehört, ist ein Mix aus Jedermann-Rennen, wie die Alpenchallenge, und Radmarathons.

Aktuelle Radsport-News rund um Radmarathons, Technik und Kurioses, kurz zusammengefasst.

Autofreie Alpenpässe

Wer liebt es nicht, in den Alpen einsame Passstrassen ohne Abgase und drängelnde Autofahrer hochzufahren. Zum Glück gibts immer mehr Regionen in den Alpen, die autofreie Tage anbieten.

Juli/August

6.7. Cols Réservés Agnel (F) und 9.7. Vars (F), 26.7. Galibier (F), 27.7. Izoard (F)

7.8. Olisans Col Series, Alpe d’Huez (F)

16.9. Flüela Challange, Flüela Pass (CH)

Rad-Knigge anno dazumal

Die Säsische Landesbibliothek – Staats und Universitätsbibliothek Dresden hat Zeitschriften aus dem 19. Jahrhundert digitalisiert. Darunter auch das Exemplar „Radlerin und Radler“. Darin sind „Zehn hygienische Gebote für Radfahrer“ aus dem Jahr 1899 zu finden, hier ein Auszug:

1. Halte den Körper elastisch aufrecht, die Augen offen, den Mund zu!

(…)

4. Steige bergan lieber ab, anstatt Herz und Lunge zu misshandeln!

(…)

6. Eile mit Weile!

7. Lass weder deine Wäsche, noch deine Seele im Schutz verkommen!

(…)

9. Wende auf Radfahrten das Wasser lieber aussen an als innen.

Zahl des Monats: 53 %

Laut der Online-Umfrage des Tour-Magazins fahren 53.4% keine Rennen. Knapp ein Viertel entscheide spontan und 22 % fahren mehrere Jedermann-Rennen im Jahr.