Fit durch die richtige Sporternährung: Was soll eigentlich die Banane? Und was nützt der Protein-Shake?
Unzählige Ernährungsmythen und -legenden geistern durch die Breitensport-Garderoben. Doch an welchen ist überhaupt etwas dran? Von Isabelle Pfister

Wer gut und richtig isst, erzielt im Sport bessere Resultate. Doch was heisst «gut» und «richtig»? In der Schweiz informieren sich immer mehr Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Ernährungsberatungen über optimale Energiezufuhr und Nahrungszusammensetzung. Hobbysportlerinnen und Hobbysportler hingegen orientieren sich oft an Ratschlägen, die seit Jahrzehnten durch die Breitensport-Garderoben geistern.

Joëlle Flück ist Expertin für Sporternährung und betreut unter anderem das Verbandskader von Swiss Cycling. Beim Blick auf eine Liste gesammelter Mythen sagt sie: «Der Mythos mit dem Magnesium ist extrem stark verankert in den Köpfen.» Da steht zum Beispiel, Magnesium helfe, Krämpfen vorzubeugen. Flück sagt, Magnesium und dessen Wirkung auf Krämpfe während des Sports seien wenig untersucht. Das liegt vor allem daran, dass es schwierig ist, einen Krampf «im Labor» zu erzwingen. Ausserdem hätten andere Faktoren weitaus grössere Auswirkungen auf Krampferscheinungen, sagt Flück, zum Beispiel der Salzhaushalt oder die Flüssigkeitszufuhr.

Auch neuromuskuläre Faktoren spielen bei Krämpfen eine Rolle. Wird beispielsweise bei einem Velofahrer wegen der Sitzposition ein Muskelstrang zu stark beansprucht, kommt es zu einer Überaktivierung bei den Nervenimpulsen an die Muskulatur, was zum Krampf führen kann. Magnesiumpräparate seien für Menschen mit entsprechendem Mangel geeignet, diese jedoch präventiv vor dem Sport einzunehmen, um Krämpfen vorzubeugen, funktioniere nicht.

Ausser beim Magnesium gibt es viele weitere Mythen und Legenden rund um die Sporternährung. Zusammen mit Joëlle Flück geht die NZZ den populärsten auf den Grund. Was bewirkt tatsächlich etwas, und was ist eben doch nur ein Mythos?

Gruppe Teilnehmer Bodensee Radmarathon

Mythos 1: In jede Sporttasche gehört eine Banane

Kohlenhydrate sind wichtig im Sport, Flück bezeichnet sie als Benzin, das Leistung überhaupt ermöglicht. Die Banane ist eine Kohlenhydrat-Quelle und gut verdaulich. Deshalb beisst der Tennisspieler zwischen zwei Sätzen in die gelbe Frucht, Radfahrer verpflegen sich mit ihr, und auch am Kantonalturnfest vertilgt der Oberturner zwischen Steinheben und Pendelstafette eine Banane.

Zu welchem Zeitpunkt die Banane eingenommen wird, spielt keine Rolle; nützlich ist sie allemal. Vor dem Sport gibt sie zusätzliche Energie, während des Sports sorgt sie für einen Energieschub, und nach dem Sport füllt sie die Kohlenhydrat-Speicher auf.

Auch nach einem Vereinstraining spätabends ist es wichtig, den Kohlenhydrat-Speicher aufzufüllen. Das unterstützt die Regeneration und sorgt für einen guten Schlaf.

Mythos 2: Nach dem Sport unbedingt Proteine einnehmen

Der Körper sollte über den Tag nie eine negative Proteinbilanz haben. Er kann Proteine nicht speichern, deshalb ist eine regelmässige Proteinzufuhr sehr wichtig. Ist diese nicht gewährleistet, greift der Körper automatisch auf Protein zurück, das sich in unseren Muskeln befindet; muss er das über einen längeren Zeitraum tun, baut er Muskeln ab.

Vor allem am Morgen und nach dem Sport ist die Proteinzufuhr wichtig, denn die Speicher sind nach der Nachtruhe oder dem Training leer. «Bei den meisten Sportlern kann die Basisernährung optimiert werden. So enthält das klassische Schweizer Frühstück – Brot mit Butter und Konfitüre – nur einen geringen Proteinanteil», sagt Flück.

Proteine bestehen aus einer Reihe von Aminosäuren; vor allem in Milchprodukten und Fleisch sind diese Aminosäuren-Ketten umfangreicher, weshalb die optimale Proteinzufuhr meistens über tierische Produkte erfolgt. Dabei ist Fleisch nicht gleich Fleisch. Salami hat beispielsweise im Verhältnis zur Kalorienzahl zu wenig Nährstoffe und einen sehr hohen Fettanteil. Ein Rindsentrecôte hingegen deckt den Bedarf an Proteinen effizient ab.

Das bedeutet aber nicht, dass vegetarische oder vegane Ernährung für Sporttreibende schlecht ist. Auch in pflanzlichen Produkten sind Proteine enthalten, oft muss man aber grössere Mengen davon verzehren, um einen ähnlich hohen Proteinwert zu sich zu nehmen wie mit tierischen Produkten. Zur Veranschaulichung: 200 Gramm Magerquark enthalten gleich viel Protein wie 200 Gramm Haferflocken – die Haferflocken essen aber die meisten mit Joghurt oder Milch. Der Magerquark ist also effizienter, weil mit weniger Kalorien mehr Proteine aufgenommen werden. Wer sich vegan ernährt, sollte auf Sojamilch zurückgreifen, sie enthält fast so viel Protein wie Kuhmilch. Andere pflanzliche Milchalternativen eignen sich hingegen nicht als Proteinquelle.

Mythos 3: Bier ist ein gutes Regenerationsgetränk

Während des Sports schwitzen wir, die Flüssigkeitszufuhr ist deshalb sehr wichtig. Doch welches Getränk ist das beste? Beeinflussen elektrolytische Getränke die Leistungsfähigkeit, und putscht Koffein auch beim Sport auf die richtige Art und Weise auf? Und dürfen wir uns das Bier in der Beiz ohne schlechtes Gewissen gönnen?

Rennradfahrer trinken Bier

Vor allem im Breitensport ist das Bier nach dem Training oder dem Spiel ein Ritual für geselliges Beisammensein und taktische Nachbesprechungen. «Ist ja ein isotonisches Getränk», lautet die Rechtfertigung. Tatsächlich ist Bier kohlenhydrathaltig und damit eigentlich ein gutes Nahrungsmittel, um nach dem Sport die Speicher in der Leber aufzufüllen. Benzin eben. Eigentlich. Doch für den perfekten Regenerationsdrink fehlen dem Bier die Proteine. Und Alkohol dehydriert den meist bereits vom Schwitzen ausgetrockneten Körper noch mehr. Gegen ein Bier in geselliger Runde spricht aber grundsätzlich nichts, solange die Sportlerin oder der Sportler dazu genügend Wasser trinkt und Proteine isst.

«Nimmt ein Ausdauersportler bei längeren Belastungen kohlenhydrathaltige Sportgetränke zu sich, kann dies die Leistungsfähigkeit aufrechterhalten. Diesen Effekt sieht man bei Elektrolytgetränken nicht», sagt Flück. Im Gegensatz zu elektrolytischen Getränken sind in Sportgetränken Kohlenhydrate und Maltodextrin enthalten. Elektrolytische Getränke sind vereinfacht ausgedrückt Salzmischungen mit Wasser. Schwitzt eine Athletin oder ein Athlet viel, sind solche Getränke gut für den Körper. Sportgetränke kommen oft bei Ausdauersportarten zum Zug, denn sie sind eine leicht verdauliche Energiequelle.

Auch Koffein kann einen zusätzlichen Boost verleihen. Dabei sind vor allem der Zeitpunkt der Einnahme und die Menge wichtig. Richtig dosiert zur rechten Zeit kann Koffein auch für Sprintwettkämpfe wirkungsvoll sein. Drei bis sechs Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht können die Leistung in spezifischen Situationen steigern. 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme erreicht das Koffein im Blutkreislauf seinen Höhepunkt. «Wird zu viel Koffein eingenommen, kann dies die Leistung negativ beeinflussen», sagt Flück. Ob ein Espresso vor dem Tennistraining oder ein hochdosierter Koffein-Shot während des Langstreckenlaufs – ein Sportler muss bei der Einnahme von Koffein die Halbwertszeit des Abbaus im Körper beachten. Sie beträgt rund fünf Stunden. Koffein kann sich auf den Schlaf auswirken.

Mythos 4: «Ovi» wirkt nach dem Sport wie ein Protein-Shake

1923 sponserte Ovomaltine erstmals einen Sportanlass, er fand auf dem Gelände der Universität Bern statt. Der «Ovi»-Verpflegungsstand am Wettkampf war der Erste seiner Art. Damals stellte die heutige Kultmarke Aufbaugetränke her. Inzwischen hat sich das Sortiment vervielfacht. Als Sponsor ist Ovomaltine an Sportanlässen immer noch präsent; allein schon wegen Didier Cuches orangem Skihelm wird «Ovi» in den Köpfen des Publikums bis heute mit Sport assoziiert.

Auch der Mythos, dass die «Ovi» nach dem Sport wie ein Protein-Shake wirkt, hält sich hartnäckig. Er stimmt halbwegs. Wegen der Milch und des Zuckers in der Schokolade ist die «Ovi» kalorienreicher als der Protein-Shake, der dem Körper mit möglichst wenig Kalorien ein Maximum an Proteinen zuführt. Die Milch ist aber eine gute Proteinquelle, vor allem, weil der Körper die Molkeproteine schnell aufnimmt. Deshalb ist die «Ovi» als Regenerationsgetränk nach dem Sport hilfreich – die Kalorien und den Zucker einmal ausser acht gelassen.

Mythos 5: Der Teller Pasta vor dem Fussballspiel

Kohlenhydrate sind das Benzin für unseren Körper. Spaghetti, Fusilli und Co. sind eine gute Quelle für Kohlenhydrate, der Teller Pasta des Amateurfussballers am Spieltag ist deshalb mehr als nur ein Mythos. Wer nicht jedes Mal Pasta essen möchte: Auch Kartoffeln oder Reis sind reich an Kohlenhydraten. Allerdings sollte beim Anpfiff oder beim Startschuss die letzte grosse Mahlzeit drei bis fünf Stunden zurückliegen wegen der Verdauung. Bei intensiver körperlicher Anstrengung verlagert sich das Blut von den Organen in die beanspruchten Muskeln, daher kann die Verdauung während des Sports nicht optimal arbeiten.

Rennradfahrer essen Pasta

Je näher am Spiel oder Wettkampf, desto leichter sollte die Nahrung deshalb sein. Und am besten auch fett- und proteinarm. Es ist jedoch sehr individuell, wie gut jemand verschiedene Nahrungsmittel verdaut. Oft gehört das immergleiche Gericht vor Wettkämpfen und Spielen zu den Ritualen eines Sportlers, wobei er darauf setzt, was schon in der Vergangenheit gut funktioniert hat. Dann ist es zweitrangig, wie fetthaltig der Riegel auf der Fahrt zum Fussballplatz tatsächlich ist, denn Rituale sind wichtig für den Kopf.

Mythos 6: Vom Salat schrumpft der Bizeps

Ja, wir wurden als Kinder alle angelogen. Spinat macht nämlich nicht gross und stark, obwohl die Comicfigur Popeye, der Seemann, stets das Gegenteil predigte. Das Blattgemüse ist zwar wie jedes andere Gemüse sehr gesund, reich an Vitaminen und Mineralien, aber Proteine, die den Muskelaufbau fördern, enthält es kaum. Das erklärt im weitesten Sinn auch, weshalb von Salat der Bizeps schrumpfen soll. Isst man nur Salat, muss der Körper das Proteindefizit über das Protein in den Muskeln ausgleichen und baut damit Muskeln ab.

Reibkäse hingegen soll gut sein für den Bizeps. Das scheint zwar weit hergeholt, ist im Kern aber nicht falsch. Reibkäse enthält wie jeder Käse das Protein Kasein, das als Nachtprotein gilt. Während das Molkeprotein für den Körper schnell verfügbar ist, wirkt Kasein langsamer, versorgt ihn dafür aber auch über eine längere Zeitspanne. Ein Stück Käse vor dem Schlafengehen ist also gut für die Proteinbilanz, es gilt aber auch auf die Fettwerte und Kalorien dieses Snacks zu achten.

Weitere Mythen: Vitamine, Intervallfasten und Supplemente

Unsere Ernährung sollte aus drei Komponenten bestehen: aus Kohlenhydraten, Proteinen sowie Früchten und Gemüse. Vergleicht man Sporttreibende mit Menschen, die keinen Sport machen, gibt es kaum einen Unterschied beim Anteil an Früchten und Gemüse – Vitamine und Mineralien braucht jeder. Die Menge kohlenhydrat- und proteinhaltiger Nahrungsmittel nimmt jedoch zu, je nach Sportart und Intensität.

Wichtig ist, dass Sporttreibende den Tag über nicht auf Kohlenhydrate verzichten, sonst fehlt die Energie. Intervallfasten eignet sich nicht für Menschen, die viel Sport treiben, denn das Intervallfasten nimmt ein Energie- und Proteindefizit bewusst in Kauf. Trotzdem kann je nach Ziel der körperlichen Aktivität beispielsweise auf das Frühstück verzichtet werden. Möchte man abnehmen, ergibt es Sinn, Morgensport mit nüchternem Magen zu treiben. Bei Krafttraining und hochintensiven Einheiten ist ein Frühstück wichtig.

Auch wenn sie im Volksmund einen schlechten Ruf haben, sind Fette für eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Weil sie oft Mitläufer sind, unter anderem in proteinreichen Nahrungsmitteln, lassen sich Fette einfach in die Ernährung integrieren. Vor allem in Fisch, Nüssen und Eiern sind gesunde Fette enthalten.

Supplement-Produkte werden immer beliebter, auch bei Hobbysportlern. Das geht vom Proteinpulver bis hin zu Tabletten, die den Muskelaufbau und die Fettverbrennung fördern sollen. Mehr ist bei solchen Produkten aber grundsätzlich nicht besser. In grossen Mengen konsumiert, führen Supplemente oft zu Magen-Darm-Problemen.

Joëlle Flück beschreibt die typische Pyramide der Sporternährung so: «Unten ist die Basisernährung, die als Erstes angepasst wird und gesund sein muss. Erst dann folgt auf der nächsten Stufe die an das Training und die Ziele angepasste Ernährung. Das kann beispielsweise eine proteinreiche oder eine kohlenhydratreiche Ernährung sein. In der Spitze der Pyramide kommen dann Supplemente ins Spiel, die diese Ernährungsanpassungen zusätzlich unterstützen.»

Mein Essen, meine Identität: Die Ernährung beeinflusst uns stärker, als viele denken. Sie kann gesund, aber auch krank machen. Für die einen ist sie ein Hype, für die anderen eine Ersatzreligion. Die NZZ widmet sich in einer Serie den wichtigsten Fragen rund ums Essen – von der Produktion über den Genuss bis hin zur Wirkung auf unser Leben.

 

Mit freundlicher Genehmigung der NZZ, 29.1.2021

Egnach ist eine weitläufige Streusiedlung im Oberthurgau mit knapp 4700 Einwohnern, zwischen Arbon und Romanshorn gelegen. Besiedelt wurde die Region jedoch schon von den Kelten, wovon ein Hallstattgrab aus der Zeit um 800 v. Chr. Zeugnis ablegt. Egnach liegt an jener römischen Heerstrasse, die von Bregenz über Arbon nach Eschenz führte, wo sich ein bedeutender Rheinübergang ins Land der Alemannen befand.

Heute ist der Ort v.a. ländlich geprägt: Neben Egnach gehören auch Neukirch und Steinebrunn sowie 61 Weiler und Höfe zur Gemeinde. Steinebrunn ist mit seinen Riegelhäusern und der weithin sichtbaren Pfarrkirche St. Gallus auf dem Winzelnberg im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt. Zwei Campingplätze am See bieten Dauercampern, Erholungssuchenden und zumindest in einem Falle auch den Radsportbegeisterten das direkte Seefeeling vor dem Radmarathon.

Obstanbau und -lagerung spielten in Egnach schon immer eine bedeutende Rolle, kein Wunder, dass sich hier viele Hofläden befinden in denen man bei einer Rennradtour seinen Zucker- und Ballaststoffbedarf schnell wieder auffüllen kann.

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehrere Hundert Menschen beim Sport an einem plötzlichen Herztod, schreibt die Deutsche Herzstiftung. Oft sind dabei Kammerflimmern oder eine andere schnelle Herzrhythmusstörung schuld.

„Liebe Organisatoren
Dank dem mutigen Eingreifen von Mitradlern bei meinem Herzstillstand am 7. Sept. bin ich noch am Leben. Nach 13 Tagen Intensivstation sowie 6 Tagen auf der „Inneren Medizin“ durfte ich nach Hause.

Jetzt komme ich für drei Wochen in die Reha nach der Halbinsel Mettnau bei Radolfzell. Die grosse Sorge meiner Familie galt meinem Gehirn, doch es sind keine Schäden sichtbar, und ich kann gut denken.

Der Herzstillstand kam ohne Vorwarnung, bis zu diesem Moment war ich mit meinen 71 Jahren fit und lebte ohne Beschwerden und Medikamente.

Ich kann es in Worten nicht beschreiben, wie dankbar ich für meine Rettung bin. Danke allen Unbekannten, die mir geholfen haben, und ich sage weiterhin für alle: Gute Fahrt!

Es grüsst herzlich W.G.“


Solche Herzrhythmusstörungen sind in der Mehrheit der Fälle auf Vorerkrankungen des Herzens zurückzuführen, die im Vorfeld nicht erkannt wurden. Jugendliche und junge Erwachsene erleiden dabei in erster Linie eine hypertrophe Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung), die sich in einer Erweiterung des Herzens oder, noch viel gefährlicher, einer Verdickung des Herzmuskels äussert.

Bei Ausdauersportlern ab dem 40. Lebensjahr gehen solche schnellen Herzrhythmusstörungen mit Abstand am häufigsten auf eine koronare Herzkrankheit, also einer zunehmenden Verengung der Gefässe zurück.

Im Radsport werden besonders grosse Muskeln beansprucht, die mit grossen Mengen Sauerstoff versorgt werden müssen. Das bedeutet einen enormen Stress für das Herz. Erkrankungen können aber leider nur bei regelmässigen Untersuchungen erkannt werden. Hierbei lassen sich allerdings nur ganz grundlegende Herzfehler wie ein Loch in der Scheidewand erkennen. Anomalien der Herzkranzarterien benötigen eine computertomografische Untersuchung.

Ausdauersport wirkt dabei zwar grundsätzlich lebensverlängernd, ein durchtrainierter 60-Jähriger hat weniger Herzprobleme als ein untrainierter, schützt aber nicht grundsätzlich vor koronaren Herzerkrankungen oder anderen Herzproblemen. Auf der Webseite der Deutschen Herzstiftung gibt es Tipps, die man als Ausdauersportler beachten sollte.

Wiedereinsteiger sollten sich erst durchchecken lassen. Wer seit seiner Jugend Ausdauersport betreibt, hat ein geringeres Risiko als Personen, die längere Zeit keinen Sport gemacht haben.

Regelmässig zum Arzt: Ab dem 35. Lebensjahr sollte man sich regelmässig medizinisch durchchecken lassen, da ab diesem Alter die koronare Herzkrankheit die häufigste Ursache für einen plötzlichen Herztod im Sport darstellt.
Übertriebenen Ehrgeiz vermeiden.

Familiäre Belastung beachten: Wenn in der Familie in einem jüngeren Lebensalter (z. B. unter 35 Jahre) ein plötzlicher Todesfall aufgetreten ist, sollte man sich ärztlich untersuchen lassen, um als Ursache für den Herztod erblich bedingte Herzkrankheiten auszuschliessen.

Warnzeichen beachten: Kommt es beim Sport im Brustkorb zu einem Druckgefühl, Schmerzen oder einem Engegefühl, sollte das unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Einfach weitertrainieren kann tödlich sein. Wichtig: Wenn solche Beschwerden länger als fünf Minuten dauern, sofort und ohne Zeitverlust den Notarzt unter der Notrufnummer anrufen.

Weitere Symptome:
– Schmerzen und Engegefühl in der Brust
– Abnormaler Herzrhythmus
– Unerklärliche Kurzatmigkeit
– Rätselhafte Müdigkeit
– Schwarz vor Augen, Black out

Was tun beim Herzinfarkt? So geht Erste Hilfe

Wer den Radmarathon schon länger vor sich herschiebt, weil ihm die Distanz doch zu gross scheint, der sollte sich mal die Leistung von Christian Wiegand anschauen. Ob Mont Ventoux, Grossglockner oder eben die Goldrunde des Bodensee Radmarathons, für den Thüringer sind das ganz spezielle Herausforderungen, denn er fährt mit nur einem Bein.

Mit 18 Jahren wurde Christian nach einem Motorradunfall sein linkes Bein am Oberschenkel amputiert. 1999 erlernte er das Radfahren neu und fährt seitdem ohne Prothese. 2016 erklomm er die 22 Kilometer und 1600 Höhenmeter zum Mont Ventoux, 2017 folgten der Grossglockner und die Silber-Tour des Bodensee Radmarathons.

Und 2019 kam der Geschäftsführer einer IT-Firma zurück, um sich die Goldmedaille des Bodensee Radmarathons vom OK-Präsidenten nach 220 Kilometern höchstpersönlich abzuholen. Unserem Wissen nach ist er damit der erste.

Hier erfahrt ihr mehr: https://www.1bein.net/

Unseren OK-Präsidenten hat es aus Rom nach Graubünden verschlagen. Klar, dass er sich auch die Klassiker Julier und Albula vornimmt.

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Wir sagen Danke und verneigen uns vor eurem Sportsgeist (wer wechselt schon von Silber auf Gold bei dem Wetter?), eurer Solidarität und dass ihr diesen Anlass zu dem gemacht habt, was er ist: Eine Tour zum Spass haben. Trotz Regen und ein paar Problemen bei der Beschilderung habt ihr den Humor nicht verloren. Wer es nicht mehr rechtzeitig an den Posten geschafft hat, erhält seine selbstverständlich Medaille zugeschickt (Meldung ans Sekretariat).

Tausende von unentwegten Velofahrern machten sich trotz Regen in den frühen Morgenstunden an den 5 Startorten rund um den See auf den Weg auf eine der drei abwechslungsreichen Strecken (80/150/220km) rund um den Bodensee. Der Regen liess zum Glück schon bald nach, dennoch kann man die Bodensee-Umrunder zu Recht als HeldInnen vom Bodensee bezeichnen: Unterwegs wird mit den anderen Teilnehmern ein harter Kampf gegen sich selbst und die kalte „Bise noire“ ausgefochten, dem ebenfalls mitfahrenden deutschen Ex-Profi Jens Heppner ein „Hallo“ zugeworfen und probiert, sich an ihn dranzuhängen. Oder man gewinnt locker plaudernd neue Kollegen und Freunde und geniesst die kurze Pause auf der Fähre.

An den Posten herrschte eine trotz widriger Wetterverhältnisse aufgeräumte und lockere Stimmung. Freudig wurde die vielfältige Verpflegung von Biberli über Trockenfrüchte, Bananen, Käsebrote, frische Thurgauer Äpfel, Energieriegel u.v.m. zu sich genommen, insbesondere die heisse Bouillon und der Tee war sehr gefragt. Der abgegebene Bodensee-Bidon fand grossen Anklang, ebenso die farbige Erinnerungsmedaille der Stadt Friedrichshafen, welche sich die Teilnehmer nach bestandener Herausforderung voller Stolz umhängten und hier und da noch gemütlich zusammensassen. Auch den letzten noch eintreffenden Bodensee-Umrundern wird die Medaille ausgehändigt und zum Sieg über sich selbst gratuliert.

Dank der umsichtigen Fahrweise der Teilnehmer gab es erfreulicherweise nur sehr wenige Unfälle. Den schwersten Vorfall behoben die Teilnehmer dank der hochgehaltenen Solidarität gleich selber: Eine mitfahrende Krankenschwester sowie Mitfahrer reanimierten einen Teilnehmer mit Herzstillstand gleich selber vor Ort bis die Ambulanz da war und verhüteten durch ihr beherztes und schnelles Eingreifen Schlimmeres. Danke!

Der organisierende Radfahrerverein Altenrhein dankt allen Teilnehmern, Helfern, Sponsoren, Behörden und den übrigen Verkehrsteilnehmern für die gute Zusammenarbeit und Rücksicht! Nur so ist ein solcher Anlass in der heutigen Zeit in einer derart positiven Stimmung überhaupt möglich.

Wir wünschen allen, die in Stürze verwickelt waren oder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten, baldige Genesung!

Bis 2020!

Wir freuen uns bereits auf die nächste Austragung am 12.9.2020, den 47. Bodensee-Radmarathon!
Getreu unserer Philosophie: 1x im Jahr in 1 Tag auf dem Velo rund um DEN See!

Ist die Teilnehmernummer am Trikot befestigt? Die Fotonummer am Helm? Fähr-Ticket und Ausweis (Grenzübertritt) eingepackt? Es gibt viele Dinge zu beachten, bevor es auf die Strecke gehen kann. Das Wichtigste haben wir hier zusammengefasst.

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Friedrichshafen: Zeppelin- und Universitätsstadt ist die zweitgrösste Stadt am Bodensee. Sie entstand 1811 aus der ehemaligen Reichsstadt Buchhorn durch Zusammenschluss mit dem nahen Dorf und Kloster Hofen an derselben Bodensee-Bucht.

Friedrichshafen – Die Zeppelinstadt
Am frühen Morgen erscheint die Sonne am Horizont und taucht die Stadt und die spiegelnde Oberfläche des Wassers in ein magisches Licht. Dieser Blick auf die Weite des Sees schafft Freiraum den Alltag zu vergessen und neue Energie zu tanken. Zum Frühstück ist eine echt schwäbische Seele ein Muss – pur, mit Butter oder belegt mit frischen Zutaten.
Tauchen Sie ein in den Pioniergeist der Kulturstadt am See. Graf Zeppelin entführt Sie in die Welt der Luftschiffe, die damals und heute in der Stadt allgegenwärtig sind. Die „sanften Riesen“ legen ihren Passagieren die Welt zu Füßen und schweben fast schwerelos über die Bodenseelandschaft. Oder gehen Sie auf Zeitreise durch die Welt der Luftschifffahrt, die im Dornier Museum zum Anfassen nahe ist. Wie fühlt es sich an, im Cockpit einer alten Maschine zu sitzen, das Steuer fest in der Hand?

Pioniergeist erleben: Museen in Friedrichshafen
„Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen“, sprach schon Ferdinand Graf von Zeppelin und sicherte sich 1898 das Reichspatent für einen „Lenkbaren Luftfahrzug mit mehreren hintereinander angeordneten Tragkörpern“. Später stellte er Claude Dornier als Flugzeugkonstrukteur ein, Gründer der Dornierwerke. Noch heute begeistern die beiden Pioniere. Ihre Spuren finden Sie in der ganzen Stadt verteilt – unter anderem im Dornier Museum, dem Zeppelin Schauhaus und dem Zeppelin Museum.

In der denkmalgeschützten Bauhaus-Architektur des Zeppelin Museums sind die weltweit größte Sammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt und eine umfangreiche Kunstsammlung multimedial ausgestellt. Ein absolutes Highlight ist die originalgetreue, 33 Meter lange Teilrekonstruktion des Luftschiffes LZ 129 Hindenburg. Bei einem Rundgang durch die nachgebauten Passagierbereiche erfahren Interessierte, wie sich Reisende dieser innovativen Luxusliner der Lüfte fühlten.

Das Dornier Museum erweckt die einzigartige Geschichte der Luft- und Raumfahrt zum Leben. Testen Sie den Flugsimulator oder lassen Sie sich bei einer Führung von authentischen Menschen begeistern, die ihren ganz eigenen Bezug zur Luftfahrt und der Familie Dornier haben. Die einem Flugzeughangar nachempfundene Architektur beherbergt auf 6.000 qm 400 Exponate, zahlreiche Originalflugzeuge und 1:1-Exponate aus der Luft- und Raumfahrt. Hier kommen Technikbegeisterte, Luftfahrtfans oder Familien mit Kindern auf ihre Kosten.

Das Schwelgen in den schönen, alten Zeiten und viele Erinnerungen aus Kindheitstagen – diese werden beim Besuch im Schulmuseum geweckt. Hier erleben Sie wie sich die Schulbildung in der Vergangenheit angefühlt hat. Kommen Sie in drei original erhaltenen Klassenzimmern aus den Jahren 1850, 1900 und 1930 mit auf eine kleine Zeitreise.

Fest im Sattel: Radfahren am Bodensee
Rasant mit Tempo den Berg hinunter? Eine erfrischende Brise beim Erkunden des Umlands? Oder lieber gemütlich mit der ganzen Familie? Egal ob mit dem Rennrad, Mountainbike, Fahrrad oder E-Bike, Friedrichshafen bietet nicht nur entlang des Bodensees attraktive Radwege.

 

Radfahren am Bodensee heißt radeln umgeben von einer einzigartigen Traumkulisse. Der faszinierende Seeblick, das Alpenpanorama, die historischen Städte, Sehenswürdigkeiten und die regionalen Spezialitäten versprechen faszinierende und genüssliche Eindrücke. Die sanften Hügel und das milde Klima laden geradezu ein, die Umgebung mal aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Im Frühjahr und Herbst ist die romantische Landschaft um Friedrichshafen mit der Natur im Einklang. Besonders die blühenden Apfelplantagen am Anfang jeden Jahres und das magische Farbenspiel der Natur im Spätsommer lassen Freiraum zum Wohlfühlen.

Malerische Ortschaften, geschichtsträchtige Städte, kulturelle Highlights und gepflegte Weinberge zieren die Strecke ebenso, wie der weite See als ständiger Begleiter. Und die zahlreichen Frei- und Strandbäder sowie Naturbadestrände sorgen während der Tour für eine erfrischende Abkühlung. Es sind dabei nicht immer die spektakulärsten Orte, die faszinieren. Ruhige, versteckte Plätzchen offenbaren sich bei genauerem Hinsehen oft als die wahren Diamanten.

Die wohl beliebteste Route ist der Bodenseeradweg, die in 260 Kilometern einmal um den kompletten See führt. Oder Sie stellen sich individuell aus mehreren Tagestouren Ihre Radreise zusammen.

Und sollte die Puste für die Rückfahrt einmal nicht mehr reichen: mit Bahn und Schiff gelangen Radler bequem zurück zu Ihrem Ausgangspunkt.

Tourist-Information Friedrichshafen
Bahnhofplatz 2
88045 Friedrichshafen
Tel.: +49 7541 20355444
Mail: tourist-info@friedrichshafen.de
Web: www.friedrichshafen.de

Die Winterzeit stellt nicht nur an den Körper Herausforderungen, sondern auch an das Bekleidungsmaterial. In den Ausgaben des Tour-Magazins November und Dezember findet ihr Tipps für Handschuhe, Thermostrinkflaschen und Funktionsunterhemden. 

Handschuhe:

Sie müssen Wind und Nässe abhalten und dem Windchill-Effekt entgegenwirken, bei dem die gefühlte Temperatur 6 bis 7 Grad unter dem realen Wert liegt. Sie müssen eine gute Isolation aufweisen, sollten aber nicht zu schwitzigen Händen führen. Man sollte ein Smartphone damit bedienen können und sie sollten Licht reflektieren können. Und passen sollten sie natürlich auch noch. Kurzum: Die individuellen Anforderungen sind sehr unterschiedlich, weshalb die von der Tour-Redaktion getesteten Handschuhe alle im Bereich 0 bis 10  Grad liegen. Testsieger sind die Handschuhe von Endura Deluge II mit einer hohen Isolation, einer sehr guten Passform sowie einem guten Grip. Die Handschuhe sind wasserdicht, halten warm und sind Touchscreen-fähig. Preis: 59.99 € (Tour)/63 CHF (Rose). Den zweiten Platz belegte Proviz Reflect 360. Die Isolationsfähigkeit wurde als mittel eingestuft mit einer guten Passform und Reflexionsmaterial. Preis: 50 € (Tour)/69 CHF (Sport Pro). Im unteren Preissegment findet sich Gripgrap Ride Hi-Vis Winterproof, ebenfalls mit einer mittleren Isolation, einer geringeren Wasserabweisung plus Reflexionsmaterial. Preis: 39.95 € (Tour)/36 CHF (Rose).

Thermosflaschen:

Der Körper weist bekanntermassen eine konstante Temperatur auf, weshalb bei der Zuführung kalter Getränke erstmal Energie aufgewendet werden muss, um diese Temperatur wieder der Körpertemperatur anzupassen. Im Winter wirken sich vom Fahrtwind heruntergekühlte Getränke besonders negativ aus. Als angenehme Trinktemperatur werden 28 bis 32 grad angenommen, weshalb eine Thermostrinkflasche eine gute Möglichkeit ist, das Lieblingsgetränk zumindest nicht auskühlen zu lassen. Im Tour-Test konnte zwar keine der getesteten Thermosflaschen so richtig überzeugen. Empfohlen werden aber z.B. Camelbak Podium Chill oder Elite Deboyo Thermal.

Mehr dazu in der November-Ausgabe des Tour-Magazins.

 

Funktionsbekleidung

Ziel eines Unterhemdes sollte sein, dass der Schweiss möglichst nach aussen transportiert wird. Deshalb sind diese Shirts innen grobmaschiger als aussen. Das sorgt für eine Sogwirkung, die den Schweiss nach aussen zieht. Im Winter stehen eien schnelle Trocknung und eine gute Isolation im Vordergrund. Die diesbezüglich immer wieder ins Spiel gebrachte Merino-Wolle ist prinzipiell gut geeignet. Nur Starkschwitzer dürften daran keine Freude haben, bleibt das Shirt, wenn es denn mal richtig nass ist, doch recht lange klamm. Im Tour-Test schnitten folgende Unterhemden gut ab: Craft Active Intensity CNL für die Übergangszeit (bis 10 Grad) oder kurze, schnelle Touren; Gore Base Layer LS Thermo bis 5 Grad sowie Odeo Warm Top, ebenfalls bis 5 Grad.

Mehr dazu in der Dezember-Ausgabe des Tour-Magazins.

36 Prozent aller Rennradreisen gehen einer Leserumfrage der Zeitschrift TOUR zufolge nach Spanien, davon allein 74 Prozent nach Mallorca. Dabei lohnt sich ein Blick über den mediterranen Tellerrand, z.B. auf die Kanaren.

Dort hat sich in den letzten Jahren viel in Sachen Rennradreisen getan, neben kleineren Anbietern, dominiert hier vor allem FreeMotion die Szene, die auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote aktiv sind. Sie bieten verschiedenste Touren mit Rennrad, Bike aber auch E-Bike an. Eine Klassikertour führt vom Playa del Inglés in Maspalomas von 20m ü. NN direkt auf den Pico de Nieves, den Schneegipfel auf 1950m. Nur 48 Kilometer liegen zwischen Start- und Gipfel, aber die haben es in sich.

Start ist in Maspalomas, wo es rund vier Kilometer durch den dichten Verkehr aus der Stadt hinaus geht. Die Guides sorgen dafür, dass der Kreisel frei bleibt, vor allem wenn gut 30 Fahrerinnen und Fahrer in die Pedale treten.

Nach rund neun Kilometern auf der GC-60 trennt sich die Spreu vom Weizen an der Mirador Degollada de La Yegua auf rund 467m. D.h., je nach gefahrenem Tempo werden zwei bis drei Gruppen, jeweils mit einem Guide, gebildet. Danach gehts gleich mal in eine rasante Abfahrt durch ein schönes Tal und wieder hinauf nach Fataga, wo ein erster Getränke- und Fotostopp eingelegt werden kann. Nach einer kurzen Abfahrt geht es Richtung San Bartolomé und weiter bis die Strasse wie durch einen Felsen geschnitten zum Aussichtspunkt Cruz Grande auf 1247m führt.

In der Bar la Candelilla in Riscola Candelilla gibt es dann einen zweiten Stopp bei Kilometer 35, wo die Reserven aufgefüllt werden können und sich ein Schwatz mit den Radsportbegeisterten aus allen möglichen Ländern anbietet. Ein kurzes Flachstück erleichtert dann den Start nach der Pause, bevor es rechts nach Ayacata auf die GC-600 geht. Hier beginnt dann eine ernsthafte Kletterpartie, die dann bei Kilometer 40 durch einen Ausblick auf den Roque Nublo belohnt wird.

Die letzten Kilometer winden und ziehen sich noch durch die Furchen der Bergrücken bis man endlich nach über 2500 Höhenmetern am Parkplatz Mirador pico de los pozos angekommen ist. Von dort geniesst man nicht nur einen atemberaubenden Ausblick auf die schier endlosen, sich schlängelnden Strassen, die man hochgefahren ist, sondern kann bei gutem Wetter auch bis zum höchsten Berg Spaniens, den Teide auf Teneriffa sehen.

Bei schlechtem Wetter geht’s den gleichen Weg wieder zurück, bei gutem Wetter fährt man auf der anderen Seite wieder runter und kommt dann nach insgesamt 100 gefahrenen Kilometern wieder in Maspalomas an.

Neben kommunikativen und lustigen Tour-Guides ist auch das Fahrmaterial exzellent. Ich habe gleich mal das Cannondale Synapse mit Scheibenbremsen ausprobiert. Feinstes Fahrgefühl auf über 2000m Abfahrt.